Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Vorreinigung für das Regenwassermanagement

Die Vorreinigung im Regenwassermanagement ist wichtig, um Schadstoffe und Verunreinigungen aus dem Dach- oder Straßenablaufwasser zu entfernen. So werden Umwelt und Gewässer geschützt, Versickerungsanlagen vor Verstopfungen bewahrt und technische Anlagen geschont. In vielen Gebieten sind Vorreinigungsmaßnahmen inzwischen vorgeschrieben.

In Deutschland sind unter anderem folgende Regelwerke zu beachten:

  1. Merkblatt DWA-M153
  2. Seit Dezember 2020: DWA-A102
  3. Seit Oktober 2024: DWA-A138 

Regenwasserbehandlung DWA-A102 vs. DWA-M153 vs. DWA-A138-1
Grundlegendste Änderung bei DWA-A102 ist die Einteilung der Anschlussflächen in nur drei unterschiedlich stark belastete Kategorien. Eine weitere Unterteilung findet nach der Nutzungsart der Flächen statt.

Bei der Rückhaltung von Schadstoffen können in der in der Prüfung nach DIBt:
„DIBt ZG_Niederschlagswasserbehandlungsanlagen_Teil_1_Mai_2023“
folgende Parameter geprüft werden:

  • Partikelrückhalt (AFS)
  • Kohlenwasserstoffrückhalt (MKW)
  • Schwermetallrückhalt, Zink und Kupfer
  • Rücklöseverhalten von Schwermetallen bei Einwirkung von Tausalzen

Wichtiger Leitparameter für die Verschmutzung sind AFS63, die als Partikel <63 μm des, als Testmaterial für Regenwasserbehandlungsanlagen, weit verbreiteten Millisil W4 definiert sind. Die Maßeinheit für die Verschmutzung der Flächen ist kg/ha. Sie ist mit 280, 530 und 760 kg/ha für die drei unterschiedlichen Flächentypen festgelegt worden. Neben der Verschmutzung mit Feststoffen wird davon ausgegangen, dass ein Großteil der gelösten Schmutzfrachten in partikulär gebundener Form vorliegt und somit den AFS63 anhaftet. Aufgrund ihrer geringen Größe machen sie den größten Oberflächenanteil an der gesamten partikulären Fracht aus. Ziel der Regenwasserbehandlung ist es, die Verschmutzung unter die festgelegten 280 kg/ha für Flächen der Kategorie I zu reduzieren. Die DWA-A102 bezieht sich auf die Einleitung in Oberflächengewässer. Dies können Seen, Flüsse oder Entwässerungsgräben sein. Für den Bereich der Versickerung behält die M153 bis zum Erscheinen der im Gelbdruck befindlichen, DWA-A138 seine Gültigkeit.
 

Je nach Ausgangssituation und Anforderung bieten wir verschiedene Produkte und Systeme zur Vorreinigung nach DWA-M153, DWA-A102 und DWA-A138-1 an. Die folgende Tabelle dient als Orientierung:

 

AFS
Rückhalt

Zink und
Kupfer Rückhalt

MKW
Rückhalt

Prüfung
DIBt / PIA…

 

Sedimentations-, Filter- und Abscheidesysteme 

 
PLURAFIT Filter mit Sedimentations-, Filter- und Abscheideeinsatz
PFB-F-100-SF
 

XX

X

 

 

PLURAFIT Filter mit Substrat
PFB-F-Sub

XX

X

XXX

 

DRAINMAX Sedimentations- Filtrations und Abscheidebereich
DM-F-250 ES

XX

X

X

*

Sedimentations- und Filterschächte
SF 1000 - 2500

XX

X

X

 

 

Muldenrigolen-Systeme

 
DRAINMAX Mulden-Rigolensysteme

XXX

XXX

XXX

**

DRAINMAX Mulden-Rigolensysteme mit kapillarer Unterflurbewässerung

XXX

XXX

XXX

**

 

Technische Vorreinigungssysteme

 
Substratfilterrinnen

XXX

XXX

XXX

Je nach Fabrikat

Substratfilterschächte

XXX

XXX

XXX

Je nach Fabrikat

* Prüfung AFS 63 Rückhalt in Vorbereitung
** Prüfung nicht erforderlich / möglich
X befriedigend -  XX gut  - XXX sehr gut

Sedimentations-, Filter- und Abscheidesysteme

Die INTEWA Sedimentations-, Filter- und Abscheidesystme übernehmen mehrere Aufgaben gleichzeitig. Die schweren Schmutzstoffe sedimentieren im Absetzbereich. Da das Überlaufwasser durch ein Tauchrohr in das Entwässerungssystem läuft, werden auch schwimmende Schmutzstoffe wie Fette und Öle  in dem Sedimentationsbereich zurückgehalten. Im Tauchrohr befindet sich ein Filterelement, welches den Eintrag von Verunreinigungen in das nachgeschaltete Entwässerungssystem verhindert.

Durchgangswerte (D) und reduzierte Anschlussflächen (A,u) nach DWA-M-153 bei verschiedenen Regenabflussspenden und Filterschachtdurchmessern (DN)

 

  

Reduzierte Anschlussfläche (A,u)

Typ

Ared (m²)

Qzu (l/s)

rkrit=15 l/s*ha
Durchgangswert 0,8

rkrit=30 l/s*ha
Durchgangswert 0,7

  rkrit=45 l/s*ha
Durchgangswert 0,65

r (15,1) 100 l/s*ha
Durchgangswert 0,35

SF 100

0,07

0,35

236

118

79

35

SF-ET2000

1,90

9,50

-

-

-

950

DN1000

0,79

3,93

2618

1309

873

393

DN1500

1,77

8,84

5890

2945

1963

884

DN2000

3,14

15,71

-

5236

3491

1571

DN2500

4,91

24,54

-

8181

5454

2454

1x DM-T

2,67

13,35

8900

4450

2967

1335

2x DM-T

5,34

26,70

-

-

5900

2670

3x DM-T

8,01

40,05

-

-

-

4005

 

Der PLURAFIT Filter mit Sedimentations-, Filter- und Abscheideeinsatz wird meist zur Vorreinigung von Ablaufwasser gering belasteter Flächen vor Regenwasserversickerungsanlagen eingesetzt und zur Nachrüstung bestehender Regenwasserzisternen (dann Abdichtung erforderlich). Die Schmutzpartikel des zulaufenden Wassers sedimentieren in dem eingesetzten Filterkorb. Das Wasser fließt anschließend in einer Aufwärtsströmung durch einen Tauchbogen mit Edelstahlsieb in den Überlauf. Fette und Öle werden außerhalb des Tauchbogens abgeschieden. Zu Wartungszwecken kann entweder das Edelstahlsieb einzeln oder der gesamte Einsatz entnommen werden. Der Filterkorb mit dem gesammelten Schmutz lässt sich dann bequem entleeren.

zum Store

Die PLURAFIT Substratfilterschächte werden zur Entfernung von Arsen, Phosphor, Schwermetallen sowie organischen Verunreinigungen (Mineralöle) auf der Basis von Eisenhydroxyd im Rahmen der Regenwasserbehandlung eingesetzt. Das PF 300-SUB T+R Substrat wird in die Substratkartusche PF 300-Sub C gefüllt, die dann in das Basis Element PF 300-100 Basis gesetzt wird. Das PLURAFIT Substrat PF 300-SUB T+R ist in der Lage, durch Adsorptionsvorgänge im Wasser gelöst vorliegende Substanzen zu entfernen und dauerhaft zu binden. Durch die hohe Kapazität für die o. g. Schadstoffe ergeben sich lange Filterstandzeiten und damit eine optimale Reinigungsleistung bei minimalen Investkosten. Zu Wartungszwecken muss also nur das Substrat ausgetauscht werden und keine komplette Kartusche. Dies minimiert die Wartungskosten. Als Vorfilter kann z.B. der PLURAFIT Filter mit Sedimentations- und Filter- und Abscheideeinsatz verwendet werden. Wird der Filter im Aufstromverfahren betrieben (Vorteil: geringer Höhenversatz und gleichmäßige Substratdurchströmung), durchfließt das Wasser das Substrat von unten nach oben. Zwischen Zulauf und Ablauf ist ein Höhenversatz von > 10 cm zu berücksichtigen, um den Strömungswiderstand im Substrat zu überwinden. Da das Filtermaterial nicht ständig im Wasser stehen darf, ist über einen kleinen Sickerablass ein Leerlaufen des Filters nach Regenereignissen sicher zu stellen.

zum Store

Empfehlungen zur Standzeit des Substrates

    m³    

in Jahren 
(bei 100 m² und 500 mm Niederschlag / Jahr )

Dach mit üblichen Anteilen von:

 

 
- Unbeschichteten Metallen

301

6

- Metalldach, Kupfer

65

1

- Metalldach, Zink

33,5

0,5

- Innerörtliche Verkehrsfläche

347

7

Bei unseren Tunnel-Rigolen wird das verschmutzte Niederschlagswasser zunächst in den in die Anlage integrierten Sedimentations- Filtrations- und Abscheidebereich geleitet. Hier wird der Schmutz zurückgehalten. Anschließend wird das Wasser in den großvolumigen Tunneln gepuffert und von dort in den Boden versickert. Das Besondere bei diesem System ist, dass der Sedimentations- Filtrations- und Abscheidebereich mit dem nachfolgenden System hydraulisch derart verbunden ist, dass es leer laufen kann. Die führt dazu, dass dessen Versickerungs- oder Retentionsvolumen aktiv als Speichervolumen zur Verfügung steht und nicht verloren ist. Die Tunnelelemente werden auf einem hochdruckspülbaren Spezialgewebe verlegt. Im Vergleich zu anderen Systemen ist das Tunnelsystem somit das einzige System, bei dem auch der Rigolenboden gereinigt werden kann, um eine dauerhafte Versickerungsfähigkeit zu gewährleisten. Dieses System ist besonders kosteneffizient bei Transport, Anschaffung, Montage und Betrieb.

zum Store

Die Vorreinigungsschächte aus Kunststoff eignen sich zur Reinigung des Niederschlagswassers kleiner und mittlerer Dachflächen. Sie erlauben Anschlussdurchmesser von DN150 und DN200 und sind - mit dem passenden Domschacht ausgerüstet - bis hin zur LKW Befahrbarkeit belastbar.

Eigenschaften:  

  • komplett anschlussfertig
  • kein Höhenversatz zwischen Zu- und Ablauf
  • geeignet für unbedenkliche und tolerierbare Niederschlagsabflüsse gemäß DWA-A 138-1
     
 VRS Kunststoff
zul. Verkehrslastbegehbar/Pkw überfahrbarLkw überfahrbar
zul. Überdeckung bis Tankschulter [mm]425 bis 670800 bis 1.000
Höhe inkl. Dom-Set Lkw [mm], Abdeckung und Rahmen bauseits---2.931
Höhe mit Teleskopdom [mm]2.500 bis 2.749---
max. Einbautiefe [mm]2.500 bis 2.7493.101
AnschlüsseDN150 / DN200
max. Rohrscheitel [mm]1.760
Höhe Grundbehälter [mm]2.075
Gewicht [kg]120

Die Vorreinigungsschächte aus Beton von INTEWA sind ideal für größere Bauprojekte. Sie eignen sich zur Reinigung des Niederschlagswassers großer Dachflächen und Freiflächen mit unbedenklichen und tolerierbaren Abflüssen. Die Hauptvorteile liegen in der robusten Bauweise und den minimalen Produkt- und Einbaukosten. Sedimentations-/Filterschächte aus Beton erlauben Anschlüsse bis DN400 und Schwerlast-Befahrbarkeit.

  1. Voreinigungsschacht
  2. Zulauf
  3. Ablauf

 

  1. Vorreinigungschacht
  2. Zulauf
  3. Ablauf

Wartungshinweise

Jedes Vorreinigungs- System ist regelmäßig zu überwachen und warten. Wir empfehlen, die Sedimentations-, Filter- und Abscheidesysteme zweimal jährlich auf Verschmutzung zu kontrollieren. Dazu wird der Filterkorb aus dem Tauchrohr des Schachts entnommen und bei Bedarf gespült. Einmal pro Jahr sollte der Schlammgehalt geprüft werden. Ab einer Höhe von Schlammhöhe von 0,25 m bis 1 m je nach System ist ein Fachunternehmen mit der Absaugung zu beauftragen. Eine sichere Mes¬sung der Schlammhöhe ist mittels eines Peilstabs mit Peilteller möglich. Zunächst wird der Peilstab ohne Teller bis zum Boden eingetaucht. Der aus dem Behälter herausragende Teil wird gemessen. Der Vorgang wird mit Peilteller wiederholt. Die Differenz der Messungen ergibt die Schlammschichtdicke. Vom Wartungsfahrzeug aus wird ein DN100 Saugschlauch durch das Tauchrohr eingeführt und der Schlamm mit dem Wasser abgesaugt. Der Schmutz in den Randbereichen wird mit einem Hochdruckspülschlauch dem Saugschlauch zugeführt. Sollten dann noch Rückstände verbleiben, wird der Spülschlauch mit einer passenden Düse ausgerüstet, die den Vortrieb in die entsprechende Zone erlaubt.

Ist I-CONNECT  installiert, erfährt der Betreiber der Anlage über seine Browserplattform Informationen über Schlammstand, Füllstand, Versickerung- oder Drosselleistung seiner Anlage. Dies spart Kosten und Aufwand der Vorort Termine und erhöht die Sicherheit der Anlage und kann sich so innerhalb weniger Jahre amortisieren.
 

Muldenrigolen-Systeme

Nach der DWA-A 138-1 gilt die Versickerung über die bewachsene Bodenzone als Behandlungsmaßnahme. Zu beachten sind eine Mindestmächtigkeit der bewachsenen Bodenzone und eine maximale, stoffliche und hydraulische Flächenbelastung. Bei einer Mächtigkeit von > 30 cm und einer Flächenbelastung nach Kategorie II muss die Muldenfläche zum Beispiel > als 1/50 der angeschlossenen, reduzierten, versiegelten Fläche sein. Bei einer 1000 m² reduzierten Fläche, werden also > 20 m² Muldenfläche benötigt.  

Vorteile

  • Begrüntes Schwammstadtelement direkt vor Ort zum Beispiel als gestalterisches Element
  • Geringere Investitionskosten im Vergleich zu technischen Vorfiltern
  • Geringere Unterhaltskosten seitens Substrataustausch im Vergleich zu technischen Vorfiltern
  • Höhere Betriebssicherheit, Geringere Verstopfungsgefahr

Nachteile

  • die Fläche der Mulde kann nicht weiter genutzt werden
  • Wartungsarbeiten, wie z.B. Grünpflege für die Mulde fallen an
  • Bei tiefen Mulden: Sicherungsvorkehrungen gegen Betreten bei Wassereinstau durch Starkregenereignisse zu treffen sind zu treffen
  • Aufgrund der topografischen Bedingungen nicht immer realisierbar
     

Muldenrigolen-System Standard

Typischer Aufbau eines DRAINMAX Muldenrigolen Systems:
  1. DRAINMAX Tunnel
  2. seitliche und obere Tunnelverfüllung
  3. Geotextil
  4. tunnelüberdeckung
  5. Oberboden
  6. Versickerungsmulde
  7. Grundwasserabstand
  8. belebte Bodenzone
  9. maximaler Wasserstand
  10. Überlauf- und Entlüftungsschacht
  11. Muldenböschung
  12. Regenwasserzulauf

 

Mulden-Rigolen-System mit kapillarer Unterflurbewässerung

Ähnlich, wie beim klassischen Mulden-Rigolen-System wird bei der Vorreinigung über die kapillare Unterflurbewässerung das verschmutzte Ablaufwasser zunächst über die belebte Bodenzone einer Mulde gefiltert und gereinigt. Von dort gelangt das Wasser in den Speicherbereich. Dieser entleert sich über die kapillare Unterflurbewässerung von alleine, bewässert dabei die Pflanzen auf dem System und kühlt über die Verdunstung die Umgebung. Das überschüssige Wasser gelangt über den Überlauf in die angeschlossene Versickerungsrigole und wird dort sicher dem Grundwasser wieder zugeführt.

1. Bepflanzung

2. Verdunstungsminimierung

3. Wurzelzone

4. Geotextil

5. Be- und Entlüftung

6. Abdichtung, Folie

7. Bodenzone

8. Wasserspeicherelemente 

9. Ablauf/ Verteilungsrohre                  

10. Ablauforgan

11. Grundwasser

12. Drainageschicht

13. Leitfähigkeitssensor

14. Wasserspeicherzone

15. Luftschicht

16. Retentionsbecken

17. Dosierung

 

 

Technische Vorreinigungssysteme

Bei den meisten Anwendungen im Regenwassermanagement-Bereich werden Sedimentationsfilter-Systeme eingesetzt. Hier insbesondere bei Ablaufwasser von gering oder unbelasteten Flächen, wie Dachablaufwasser. Technische Vorreinigungssysteme kommen zum Einsatz, wenn eine höhere Reinigungsleistung nötig oder gefordert ist, z. B. bei stark verschmutztem Regenwasser, begrenztem Platz, speziellen Schadstoffen oder strengen gesetzlichen Vorgaben. In diesen Fällen bieten wir folgende Sonderlösungen zur Vorreinigung an:

Rinnen werden beim Regenwassermanagement als Vorreinigungssysteme eingesetzt, weil sie grobe Verschmutzungen wie Laub, Sand und Müll zurückhalten, den Wasserabfluss kontrollieren und so nachgelagerte Anlagen vor Verstopfung schützen. Außerdem tragen sie zum Gewässerschutz bei, indem sie Schadstoffe frühzeitig aus dem Regenwasser entfernen.

  • Ort: Am Rand von Straßen oder Parkplätzen
  • Aufbau:
    • Beton- oder Kunststoffrinne
    • Gitterabdeckung zum Schutz und zur Sicherheit
    • Leichtes Gefälle für geregelten Abfluss

Einsatzort: Wohngebiete, Gewerbegebiete oder Parkflächen mit begrenzter Versiegelung
 

Ein Substratfilterschacht ist eine kompakte und effektive Lösung zur Reinigung von Regenwasser in urbanen Gebieten. Das Wasser durchläuft dabei zunächst einen Sedimentationsbereich, in dem grobe Partikel zurückgehalten werden, bevor es eine Substratschicht passiert, die gezielt Schadstoffe wie Schwermetalle und Phosphate entfernt. Substratfilter werden im Regenwassermanagement überall dort eingesetzt, wo das abfließende Niederschlagswasser vor der Einleitung in Gewässer, das Grundwasser oder eine Versickerungsanlage gereinigt werden muss. Typische Einsatzbereiche sind Verkehrs- und Industrieflächen, auf denen Schadstoffe wie Schwermetalle, Ölreste oder Reifenabrieb ins Regenwasser gelangen können. Auch bei großen Parkplätzen, Logistikflächen oder Tankstellen kommen sie zum Einsatz, ebenso bei Dachflächen mit metallischen oder bituminösen Abdeckungen. Besonders relevant sind Substratfilter zudem in Gebieten mit Versickerungsanlagen, in denen das Wasser vor dem Eintrag in den Boden behandelt werden muss, sowie überall dort, wo wasserrechtliche Auflagen Grenzwerte für Schadstoffe vorschreiben.